Aktuelles

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Politisches Statement #unteilbar

Wir gehören zu den mitunterzeichnenden Organisationen, die als Bündnis #unteilbar zu einer Großdemonstration am 4. September 2021 in Berlin aufrufen.

Im Aufruf heißt es: „Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft. Unmittelbar vor den Bundestagswahlen wagen wir einen demokratischen Aufbruch der Vielen und fordern andere politische Prioritäten. Die politischen und gesellschaftlichen Missstände haben sich im vergangenen Jahr dramatisch zugespitzt. Weltweit wurde mit der Pandemie offensichtlich, was gesellschaftlich falsch läuft. Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen oder haben Existenzängste. Gleichzeitig werden die Auswirkungen des Klimawandels immer bedrohlicher. Während Menschenfeindlichkeit und Rassismus vermehrt Zustimmung finden, sterben täglich Menschen an den EU-Außengrenzen. Daran werden wir uns nicht gewöhnen!"

Mehr Infos auf der Webseite des Bündnisses.

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Demoaufruf für die Offene Kinder- und Jugendarbeit

Auch unsere Projekte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind von Geldern des Senats abhängig. Diese sollen in Zukunft gekürzt werden - unsere Arbeit mit und für Kinder- und Jugendliche wird damit enorm beeinträchtigt.

Daher folgen auch wir dem Demoaufruf der „Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin" und freuen uns auf viele weitere Unterstützer*innen am Samstag, den 19. Juni 2021 ab 13:00 Uhr vor dem Berliner Abgeordnetenhaus. Die Abschlusskundgebung findet um 17 Uhr am Alexanderplatz statt.

Mehr Infos auf der Seite der LAG offene Kinder und Jugendarbeit.

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Franziska Giffey zu Besuch in der Jugendbegegnungsstätte Spreeinsel

Am gestrigen Dienstag, den 16.03.2021, hat Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unsere Jugendbegegnungsstätte Spreeinsel besucht, um das Programm zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit und -bildung vorzustellen. Die Unterstützung aus diesem Programm kommt den drei Übernachtungshäusern der Feuerwache - JBS Kaubstraße, Tagungshaus, Jugendbegegnungsstätte Spreeinsel - mit insgesamt ca. 180 Übernachtungsplätzen zugute und hilft über die buchungsarme Zeit.

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Female Jam zum Frauentag

Hier im Fotoblog der taz die Bilder unserer Female Jam!

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Kind in Not? Familie in der Krise?

Hilfe gibt es bei der Hotline Kinderschutz 030 610066 oder über die Webseite www.jugendnotmail.berlin. In jedem Fall vertraulich und jederzeit erreichbar!

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Diversitätskompetenz

Am 17. Februar 2021 fand der Abschlussfachtag des 3-jährigen Projekts "Aktion:RaumÖffnen!" unserer Jugendbildungsstätte in der Kaubstraße statt - natürlich online. Zum Programm & Flyer, weitere Infos im Padlet.

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NEU: KIMAS... die Sportgruppe für Kinder und Mamas

Immer mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr, zunächst online. Zur Anmeldung bitte eine Mail schreiben an stadtteilarbeit@alte-feuerwache.de

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Lust auf Ehrenamt?

Unsere Stadtteilarbeit im Rahmen des BIQ-Projekts sucht Menschen, die Lust haben ehrenamtlich junge Menschen beim Lernen zu unterstützen. Nähere Infos unter stadtteilarbeit@alte-feuerwache.de

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Neues aus der Hall of Fame

Im hintersten Winkel der Alten Feuerwache steht die Welt nicht still... es entstehen stets neue Bilder von zumeist unbekannten Künstler*innen.

Unsere Hall of Fame hat sich entblättert

Schicht um Schicht - immer wieder überschriebene und wiederbeschriebene Graffitikultur. Etliche Lagen verweisen auf die Spuren der Graffitikunst der letzten 20 Jahre. Was zum Vorschein kam könnt Ihr in der Bildergalerie bestaunen!

Soundbike

D A N K E S C H Ö N !

Das Sponsoring unserers Projektes „Elektroantrieb für das Soundbike“ im Rahmen des GASAG UmweltEUR für Berliner Klima & Umweltschutzprojekte war ein voller Erfolg! Danke an Alle die unser Projekt im Rahmen des GASAG UmweltEUR unterstützt und fleißig gevotet haben!

https://www.gasag-umwelt.de/organization/alte-feuerwache-ev/

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WIR MACHEN MIT: Taufe unserer SIRENE - unserem freien Lastenrad der fLotte Berlin.

Mit unserem freien Lastenrad SIRENE der fLotte, einer Initiative des ADFC Berlin, beteiligen wir uns ein Stück mit an der Verkehrswende auf der Straße. Lastenräder sind umweltfreundliche Fahrzeuge und rollende Botschafter für eine menschengerechte Mobilität.

TEILEN statt BESITZEN: Für eure kleinen und großen Lasten steht Euch SIRENE ab Januar und die anderen Lastenräder der fLotte schon jetzt und ihrer Partner kostenlos zum Ausleihen bereit. So einfach seid ihr dabei: registrieren, das passende Lastenrad am passenden Standort buchen und los geht’s!

Spendenuebergabe Alte Feuerwache CB1575632998

Die Amazon Weihnachtsspendenlieferung am 5. Dezember 2019 im Café brennBar

Stephan Eichenseher (links), Unternehmenssprecher bei Amazon, übergibt Amazons Spende an unsere Geschäftsfüherin Anne Haertel. Eine gelungene Veranstaltung für alle Kinder zusammen mit Joelina Drews, Amazon & der Alten Feuerwache. Danke an Alle, die uns unterstützt haben!

Und für ein bisschen mehr Feeling...

"Demokratie Leben" - Offener Brief an die Bundesministerin Frau Dr. Franziska Giffey

Zahlreiche Anträge von Organisationen, die eine sehr erfolgreiche Arbeit im Bereich der Demokratiebildung machen und sich um eine neue Förderung des Bundesprogramms „Demokratie leben“ beworben haben, wurden abgelehnt. Die Verteilung der Fördermittel mit der einhergehenden Ablehnung der Anträge der meisten zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich im Bereich der Demokratieförderung engagieren, produziert ebenso viele Fragen wie Unverständnis. Aus diesem Grund und in Anbetracht des Angriffs auf die Jüdische Synagoge in Halle und die wahllose Ermordung unschuldiger Menschen haben zahlreiche Träger folgenden Offenen Brief an die zuständige Bundesministerin Frau Dr. Giffey verfasst, den auch wir als Verein unterzeichnet haben.

An Demokratieförderung spart man nicht – schon gar nicht jetzt. Breites Bündnis fordert mehr Geld für Demokratieprogramm

Die Kritik an der Bundesregierung und ihrem Demokratieförderprogramm wächst. Rund 120 Organisationen der Zivilgesellschaft sowie rund 120 Unterstützer*innen fordern Familienministerin Franziska Giffey (SPD) am Freitag in einem offenen Brief dazu auf, mehr Geld für „Demokratie leben!“ bereitzustellen: 200 Millionen Euro jährlich statt der bisher zugesagten 115 Millionen Euro sollen vor allem Modellprojekten für deren Arbeit gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus zukommen. In seiner jetzigen Form spalte das Bundesförderprogramm die Zivilgesellschaft in Konkurrenten um die wenigen Projektgelder, so die Unterzeichner*innen.

Zum Hintergrund: In den vergangenen fünf Jahren hat „Demokratie leben!“ etwa 400 Modellprojekte gefördert. Nun sollen nur noch rund 100 dieser innovativen Projekte gefördert werden. Eine Vielzahl zivilgesellschaftlicher Träger kann nun keine Förderung beantragen. Einige von ihnen arbeiten bereits seit Mitte der 2000er Jahre in ihrem Feld, der Wegfall der Gelder ist für viele existenzbedrohend. Die Unterzeichner*innen kritisieren: „Dass das Ministerium sich gerade jetzt einer seiner größten Erfolgsgeschichten beraubt, halten wir für falsch. Es braucht mehr Zivilgesellschaft, mehr Engagement, mehr Kompetenz, mehr Erfahrungstransfer, mehr Ermutigung für Minderheitengruppen – und nicht weniger.“

Die Absagen stehen, so die Unterzeichner*innen, in eklatantem Widerspruch zu aktuellen Herausforderungen wie rechtsextremem Terror. Ferda Ataman von den „neuen deutschen organisationen“ sagt: „Gerade jetzt darf die Bundespolitik nicht an Demokratieförderung sparen, sie war nie notwendiger als jetzt. Es ist außerdem günstiger, in Gesellschaftspolitik zu investieren, als ständig die Sicherheitsmaßnahmen hochschrauben zu müssen.“

Auch die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus ist von den Kürzungen massiv betroffen. Seit über 15 Jahren entwickelt sie Konzepte zu aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus, insbesondere für die Arbeit in muslimisch- sozialisierten Milieus. Direktor Aycan Demirel warnt: „Viele unserer Projekte, unter anderem auch die wichtige Basisarbeit in Moscheegemeinden, müssen wir einstellen.“

Ministerin Giffey hatte das Förderprogramm umstrukturiert, kommunale Projekte können künftig mehr Geld erhalten – allerdings auf Kosten der Modellprojekte. „Das Problem ist nicht die Stärkung kommunalen Engagements, sondern die Kürzung bei den zivilgesellschaftlichen Trägern und die spaltende Wirkung der aktuellen Programmpolitik“, sagt Katharina Debus von Dissens – Institut für Bildung und Forschung. Der Verein setzt seit 30 Jahren Bildungsprojekte zu Geschlecht und Diskriminierung um, unter anderem zu geschlechterreflektierter Rechtsextremismusprävention, und ist durch die aktuelle Politik existenziell bedroht. Debus fordert: „Die zivilgesellschaftlichen Träger müssen unabhängig von den politischen Konjunkturen in den Kommunen sein.“ Timo Reinfrank von der Amadeu Antonio Stiftung ergänzt: „Wir setzen darauf, dass die Haushaltspolitiker in der Bereinigungssitzung am 14. November die Mittel für das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ deutlich erhöhen.“

Zudem fordern die Unterzeichner*innen eine langfristige strukturelle Förderung für bereits bewährte und erfolgreiche Träger, ein transparentes System der Bewertung von und Entscheidung über Förderzusagen sowie einen Beirat aus Trägerorganisationen, die Einfluss auf die zukünftige Programmgestaltung nehmen können.

Link zum Offenen Brief: www.demokratie-mobilisieren.de

Hintergrund

„Demokratie leben!“ ist das zentrale Bundesprogramm zur Bekämpfung von Extremismus und zur Demokratieförderung, angesiedelt beim Bundesfamilienministerium. Die erste Förderperiode des Programms begann 2015 und läuft 2019 aus. In diesem Jahr hat das Programm ein Budget von 115,5 Millionen Euro. Die geplanten Kürzungen für 2020 wurden – nach erster Kritik der Träger – Anfang Oktober zurückgenommen, dem Programm stehen nun erneut über 115 Millionen Euro zur Verfügung – allerdings nur für das kommende Jahr. Perspektivisch soll das Budget gekürzt werden.

Für ein Gesetz zur dauerhaften Förderung, das sogenannte Demokratiefördergesetz, hatte sich bereits Franziska Giffeys Amtsvorgängerin Manuela Schwesig (SPD) ausgesprochen. Laut SPD blockieren die Unionsparteien die Einführung des Gesetzes.

Über "Demokratie leben!"
Pressemitteilung des BMFSFJ

Das war unser Sommerfest 2019!